Was kostet Catering pro Person?

Warum es auf die Frage keine seriöse Pauschalantwort gibt — und welche fünf Faktoren den Preis pro Person tatsächlich bestimmen. Mit einer Checkliste für den Angebotsvergleich.

Es ist die erste Frage in fast jedem Erstgespräch, und sie ist völlig berechtigt. Trotzdem ist jede Zahl, die Ihnen jemand ungefragt und ohne Rückfragen nennt, mit Vorsicht zu genießen: Ein Fingerfood-Empfang für 30 Personen und ein mehrgängiges Hochzeitsmenü mit Servicepersonal für 120 Gäste sind wirtschaftlich zwei verschiedene Dinge. Statt einer Scheinzahl finden Sie hier die Faktoren, die den Preis wirklich bewegen — damit Sie Angebote vergleichen können, statt zu raten.

Die fünf Faktoren, die den Preis bestimmen

1. Das Format

Ein Buffet ist pro Person fast immer günstiger als ein gesetztes Menü, weil weniger Servicepersonal gebunden ist. Fingerfood im Stehen liegt darunter, ein mehrgängiges Menü mit Weinbegleitung deutlich darüber. Bevor Sie über Gerichte sprechen, sollten Sie das Format kennen — es hat den größten Hebel.

2. Die Gästezahl

Der Preis pro Person sinkt mit der Gruppengröße, weil Anfahrt, Aufbau und Grundvorbereitung sich auf mehr Köpfe verteilen. Der Unterschied zwischen 25 und 60 Gästen ist spürbar; zwischen 100 und 130 kaum noch. Genau deshalb haben viele Caterer eine Mindestgästezahl — bei uns liegt sie bei etwa 20 Personen.

3. Der Serviceumfang

Reine Anlieferung ist die günstigste Variante. Aufbau, Servicekräfte während der Veranstaltung, Nachlegen am Buffet und Abbau kosten jeweils extra — meist auf Stundenbasis. Fragen Sie nach, wie viele Servicekräfte für wie viele Stunden kalkuliert sind; dieser Posten unterscheidet zwei scheinbar ähnliche Angebote oft am stärksten.

4. Geschirr, Gläser und Ausstattung

Porzellan, Besteck, Gläser, Stehtische, Wärmebehälter: Manche Caterer rechnen das einzeln ab, andere haben es im Paketpreis. Ein Angebot ohne Geschirrposition ist nicht automatisch günstiger — es ist womöglich nur unvollständig.

5. Location und Anfahrt

Eine Location ohne Küche, ohne Strom oder ohne direkte Zufahrt verursacht echten Mehraufwand. Uferwiesen, Parkflächen und Innenhöfe rund um Potsdam sind wunderschön und logistisch anspruchsvoll zugleich. Auch die Entfernung zählt: Wir kochen in Potsdam-Bornstedt, wodurch Anfahrten innerhalb von Potsdam und in den Berliner Südwesten kurz bleiben.

Woran Sie ein seriöses Angebot erkennen

  • Jede Position ist einzeln ausgewiesen — Speisen, Personal, Geschirr, Lieferung, Aufbau.
  • Die kalkulierte Gästezahl und die Anzahl der Servicestunden stehen ausdrücklich drin.
  • Es ist klar erkennbar, was optional ist und was nicht.
  • Die Mehrwertsteuer ist ausgewiesen, nicht versteckt.
  • Es gibt eine benannte Ansprechperson statt einer anonymen Sammeladresse.

Wenn ein Angebot nur aus einer Zahl pro Person besteht, fragen Sie nach der Aufschlüsselung. Nicht aus Misstrauen, sondern weil Sie sonst Äpfel mit Birnen vergleichen.

Wo Sie sinnvoll sparen — und wo nicht

Sinnvoll sparen lässt sich beim Format: Ein großzügiges Buffet wirkt üppiger als ein knapp kalkuliertes Menü und kostet weniger. Auch die Uhrzeit hilft — ein Nachmittagsempfang braucht kein Abendessen. Nicht sparen sollten Sie an der Menge und am Service. Zu wenig Essen merkt sich jeder Gast, und zu wenig Personal bedeutet leere Schalen genau dann, wenn alle gleichzeitig kommen.

Der schnellste Weg zu einer belastbaren Zahl

Nennen Sie uns Datum, Ort, ungefähre Gästezahl und den Anlass. Mehr brauchen wir nicht, um Ihnen innerhalb von 24 Stunden ein Angebot zu schicken, in dem jede Position einzeln steht. Einen Eindruck von den Gerichten bekommen Sie vorab in unserer Speisekarte, und weitere organisatorische Fragen beantworten unsere häufigen Fragen.

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